Warum sind Glückliche Teams erfolgreicher?

Warum du durch das Jobglück deiner Mitarbeitenden gewinnst!
Der Definition nach empfinden in Glücklichen Teams Menschen ihre Arbeitszeit mehrheitlich als sinnvollen und glücklichen Teil ihrer Lebenszeit. Die Mehrheit der im Team tätigen ist zufrieden mit dem, was sie im Kontext von Arbeit und ihrem Team bekommt, erfährt und erlebt. Sie erfahren Jobglück. Dieses gute Gefühl bindet sie an ihr Unternehmen/Team und motiviert sie, es erfolgreich zu machen.*
Die zentrale Rolle des Jobglücks in Glücklichen Teams
Das Jobglück (Verlinken mit FAQ-Frage) der Menschen im Team (i.S.v. “gernemachen“), ist dabei das Instrument zum und konstituierendes Element für ein glückliches Team-Mindset, das wiederum die Grundlage für ein Glückliches Team darstellt. Gleichzeitig bewirkt dieses „Gernemachen“ Motivation, Leistungs- und Kooperationsbereitschaf, also „gutmachen“, so dass weniger Reibungsverluste den Teamerfolg schmälern und zudem gemeinsames Engagement ihn erhöht. Das macht Glückliche Teams besonders erfolgreich und damit zu Hochleistungsteams.
Glückliches Team sind immer Hochleistungsteams – Warum?
Man stelle sich ein Team wie einen Ruderachter vor: In einem Glücklichen Team rudern alle mit Freude, Engagement und gemeinsamer Ausrichtung. Kooperation, Eigenverantwortung und Verlässlichkeit entstehen fast selbstverständlich. Die Stimmung ist positiv, die Zusammenarbeit reibungslos – und der Erfolg stellt sich nahezu automatisch ein. So sehen Hochleistungsteams aus. Hier gewinnen alle.

In der Realität sieht es allerdings in vielen Teams anders aus:
- Einige wenige tragen das Team mit vollem Einsatz.
- Andere beteiligen sich nur minimal oder reagieren erst auf direkte Ansprache.
- Manche geben vor, mitzuarbeiten – leisten aber kaum echten Beitrag.
- Einzelne blockieren bewusst oder sabotieren unbewusst.
- Eine Stelle bleibt dauerhaft unbesetzt, weil niemand in diesem Team arbeiten möchte.

Die Teamleitung versucht täglich, ihre Leute zu motivieren, Konflikte zu lösen und Stimmung zu retten. Sie reibt sich auf. Doch das Team kommt nicht in Fahrt – der Aufwand ist hoch, der Fortschritt gering. In solchen Teams verlieren alle.
Schiebst du dein Team noch – oder rudert es selbst?
Die entscheidende Frage lautet:
Wer entscheidet darüber, ob deine Team-Mitarbeitenden durch dich als Teamleitung zum Ziel angeschoben werden müssen oder ob du sie in ihrem Jobglück unterstützt und sie deshalb von sich aus engagiert im Boot paddeln?
Die Antwort ist eindeutig: Du.
Auch wenn du dein Unternehmen nicht zu einem Glücklichen Unternehmen verändern kannst, so hast du zumindest die Macht darüber über das Klima in deinem Team zu entscheiden. Darüber zu entscheiden, ob du der Anschiebende bist oder ob du deine Leute bei ihrem Jobglück unterstützt und ein Glückliches Team aufbaust.
Wie Jobglück im Team gelingt
Wenn du zukünftig mit einem motivierten und erfolgreichen Team arbeiten möchtest, lautet der Schlüssel:
Versuche nicht deine Mitarbeiter zum Ziel zu motivieren, sondern unterstütze sie bei ihrem Jobglück, also beim Gernemachen. Denn dann werden Sie schon von sich heraus mit großer Leistungsbereitschaft und Motivation ein brillantes Ergebnis generieren.
Dann entsteht Leistungsbereitschaft nicht durch Druck, sondern durch innere Motivation – und die Ergebnisse sprechen für sich.
Fazit bei Glücklichen Teams
Jobglück ist der Ausgangspunkt – Erfolg das logische Ergebnis.
Also entscheide dich dafür, dein Team zu einem Glücklichen Team zu entwickeln – und du wirst die Kraft und den Erfolg glücklicher Zusammenarbeit unmittelbar erleben.
* In „Die Zukunft der Unternehmen – Und was es für den Sprung in eine erfolgreiche Zukunft braucht.“ Achim Pothmann, BoD 2024. S. 113
Quellen/Literatur zu Glückliche Teams:
- Achim Pothmann “Glückliches Team im unglücklichen Unternehmen: ist das möglich?” 28.03.2023.
- Achim Pothmann: „Die Zukunft der Unternehmen – Und was es für den Sprung in eine erfolgreiche Zukunft braucht“, BoD, Norderstedt 2024, Seite 97-176.
Vorträge zu Glückliche Teams:
Häufig gestellte Fragen:
1. Was ist Jobglück? Siehe Jobglück